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Bis vor wenigen
Jahren kamen die bestverdienenden Männer Spaniens vom Kohle Untertagebau aus dem Atlantischen Norden. Die Kohle
benötigte man für die Stahlproduktion in den bekannten Hochöfen von
Vizcaya. Aufgrund der häufigen Erkrankungen an Silicosis hatten diese Arbeiter eine bedeutend kürzere Lebenserwartung.
Diese Menschen lebten ihr kurzes Dasein sehr intensiv und betranken sich regelmässig. Durch die Initiative der Ehefrauen beschloss die Regierung, um der masslosen
Trinkerei ein Ende zu setzen, dass man nur noch alkoholische Getränke bekomme, wenn man dazu etwas ass. Also zu jedem Getränk eine Speise.
Da es weder für die Männer möglich war, zu jedem Getränk einen Teller voll zu essen, noch für den Kellner,
jede kleine Portion auf einem grossen Teller zu servieren, wurden kurzerhand kleine Spiesschen mit ein wenig Brot
darunter erfunden, und somit war auch diese Unannehmlichkeit vom Tisch.
Sie können es gerne probieren, zu jedem Drink ein Pincho und Sie werden sich nie betrunken fühlen.
Eine Hochburg der Pinchos ist die Altstadt von San Sebastian.
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